الخميس، 4 ديسمبر 2014

[Rom 460] Lusitanias Endspiel

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Hallo Leute,



ich habe diese Worte kürzlich schon einmal geschrieben. In meiner Erinnerung ist es noch extrem präsent: Mit einem frisch gelesenen Sachbuch über den Hintergrund der Nibelungengeschichte auf meinem Stapel und einem frisch erworbenen Honigbier namens "Drachenfeuer" vom frisch aufgebauten Frankfurter Weihnachtsmarkt wollte ich noch einmal zu meinem Völkerwanderungszeit-Szenario zurückkehren, welches ich frisch überarbeitete, ich wollte Burgunder sein und dann vielleicht noch ein OCC anschließen lassen, zuletzt noch eine moderne Nation... vielleicht...

... dann jedoch kam Gegenwind und ich änderte meine Pläne, kürzte sie zusammen.

... Das alles geschah vor ziemlich genau einem Jahr.



Für mich fühlt es sich verrückt an, wie schnell die Zeit verging, aber so ist es wohl, wenn man älter wird. Künstlerisch lag dazwischen... ach, schwer zu sagen, ob ich zufrieden bin. Im Restjahr 2013 gab es ein bisschen Civ, dann schrieb ich meine vierte Staffel, setzte mich an meine zweite Drakensang-Geschichte, nahm mich Age of Wonders III an (in drei Projekten), stellte mich Blackguards, ließ noch einmal zwei Civ3-Projekte folgen und schloss nun die erste Age of Wonders-Kampagne ab. Ich zähle damit elf Dinge in zwölf Monaten... und bin mir nicht sicher, ob ich nicht etwas vergessen habe.

... Ich würde sagen, dass ich teilweise zufrieden bin. Die Hälfte möchte ich nicht missen, die andere Hälfte war Murks.



Es war jedenfalls diese Melancholie, die mich dazu bewegte, meine Ankündigung zu übergehen und noch einmal mit den Germanen zu wandern. Es war eine ziemlich spontane Entscheidung.

So spiele ich einmal mehr das Intro ab.




Zitat:




Zitat von Ghaldak Beitrag anzeigen

9. März 2008:

Der kleine Jochen D. Schulz aus Erlangen findet einen alten, römischen Text auf der Rückseite seiner Cornflakespackung. Und während ihm seine Mutter den Hintern versohlt, weil er schon wieder trödelte, ahnte noch niemand, welche Ereignisse folgen würden. Das erkannte erst der arbeitslose Professor Manuel Schlauhaus, der die Mülltonnen durchwühlte und hoffte, nicht verbrauchte Rubbellose zu finden. Er entdeckte das Dokument und war aus dem Häuschen. Drittes Triumvirat? Drei Generäle, die versuchten, das zerbrechende weströmische Reich zu stabilisieren? Das war alles neu, es stellte den bisherigen Forschungsstand auf den Kopf. Da musste man was tun.

Das schwedische Erotikmagazin Føkken nahm sich der Aufgabe an und veröffentlichte einen Artikel. Damit stach es aber in ein Wespennest, und es folgten eine unendliche Menge an Briefen mit Gegendarstellungen. Die Diskussion wurde so heftig geführt, dass das Magazin sich schließlich zur historischen Fachzeitschrift erklären musste. Darüber war aber niemand betrübt, konnte doch nun die Fachwelt Hobby und beruf verbinden.

Der nächste Impuls kam von Bill von Tokio Hotel. Dieser hatte im Weinkeller seines Opas drei Namen in die Wand gekritzelt gesehen. Dort stand "Marcellinus was here", "Petronius Maximus too" und "Sextus Seianus erst recht." Das war der entscheidende Durchbruch. Man hatte die drei Namen der dritten Triumvirn. Die letzte der Stationen war Leslie Hitler, der Enkel des beliebten deutschen Staatsmannes und Hoteltester bei der TUI. Sein Großbvater hatte ihm damals aus seinem Exil in Bolivien eine Karte geschickt, die von plündernden Wikingern aus ihren Weg nach Vinland fand. Diese Karte verriet ein dreigeteiltes Italien. Den drei Usurpatoren wurden drei Regionen zugewiesen, deren Residenzen später namensgebend wurden: Das Reich von Aquileia des Marcellinus. Das Reich von Ravenna des Petronius Maximus. Und schließlich das Reich von Lilybaeum des Sextus Seianus. Das restliche Reich war der Karte zufolge verloren. In Gallien hielt sich nach dem Tod seines Vaters der junge Syagrius. Und der Rest des Reiches, vor allem Nordspanien, befand sich in offenem Aufruhr. Um das Jahr 460, auf das die Karte datiert ist, musste das weströmische Reich bereits entschieden geschrumpft sein.



Schließlich knickte Papst Benedict XVI. ein. Nun gestand er alles. Es gab ein riesiges Täuschungsmanöver, inszeniert vom Vatikan, den Templern und Borussia Dortmund, die dem weströmischen Reich damals einen triumphalen Untergang konstruieren wollten. Es war eigentlich alles ganz anders...



Und dies ist die wahre Geschichte.




Muss ich noch viel sagen? Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es um die meisten Beteiligten in diesem Jahr still wurde...

... gut, um Borussia Dortmund nicht. Das ist jedoch ein anderes Thema.



Ich wünsche euch und mir viel Spaß auf der Reise.

Christian / Ghaldak



ps: Das Introbild stammt von Kita auf Animexx. Da ich dafür (und auch für den Titel) keine Visionen hatte, nahm ich einfach das erste der Neuheiten, das mir gefiel... und davon auch nur einen Ausschnitt. Seht es euch einfach im Ganzen an. Es ist hübsch.


Angehängte Grafiken







[Rom 460] Lusitanias Endspiel

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